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Regionaler Wachstumskern Neuruppin

Luftbild Kyritz
TGZ Neuruppin

Die Fontanestadt Neuruppin versteht sich als bedeutendster Wirtschaftsstandort im Nordwesten der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Im Jahr 2005 entschied die Landesregierung Brandenburg, ihre Wirtschaftsförderpolitik grundlegend zu reformieren. Die Fontanestadt Neuruppin erlangte den Status eines von 15 Wachstumskernen. Hiermit wird dem RWK Neuruppin eine besondere Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Bundeslandes offiziell zuerkannt. Dies wird in erster Linie mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Standortes begründet. Im Gegensatz zu anderen "Regionalen Wachstumskernen" wurde der RWK Neuruppin als Einzelstandort ausgewiesen. Nach Einschätzung des Landes Brandenburg ist die Fontanestadt also bereits für sich genommen ein Wirtschaftsstandort von außerordentlicher Bedeutung.

Freiraum Ruppiner Land

Der RWK Neuruppin hat sich dennoch entschieden, auf freiwilliger Basis den Prozess als Region gemeinsam mit den Nachbarkommunen zu bestreiten und bezeichnet sich in dieser Kooperation als "Freiraum Ruppiner Land".

Im Frühjahr 2009 wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung über die "Kommunale Arbeitsgemeinschaft – Regionale Kooperation im RWK Neuruppin" von folgenden Beteiligten geschlossen:

  • Fontanestadt Neuruppin,
  • Stadt Rheinsberg,
  • Gemeinde Fehrbellin sowie
  • die Ämter Lindow (Mark) und Temnitz.

Ziele dieser Vereinbarung (u.a.):

  • gegenseitiger Erfahrungsaustausch,
  • Planung von Infrastrukturleistungen,
  • gemeinsames Standortmarketing sowie
  • Verwaltungskooperationen und die
  • optimale Gestaltung eines touristischen Dienstleistungsangebotes.

Mit dieser formalen Vereinbarung hebt sich der "Regionale Wachstumskern" von anderen RWK's im Land Brandenburg ab. Im Freiraum Ruppiner Land agieren nationale und internationale Unternehmen der Cluster Kunststoffe/Chemie, Metall und Ernährungswirtschaft sowie innovative Strukturen in der Gesundheitswirtschaft und dem Tourismus. Darüber hinaus ist der Standort stark von Unternehmen der Holzwirtschaft und des Dienstleistungssektors geprägt. Im Ruppiner Land sind zurzeit ca. 40.000 Menschen beschäftigt und rund 3.000, zum Teil marktführende Unternehmen in der Region vertreten.

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