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Holzverarbeitende Wirtschaft

Laubholzlager
Glunz AG Beeskow Holzwerkstoffe GmbH

Die holzverarbeitende Wirtschaft hat sich in Brandenburg in den vergangenen Jahren rasant entwickelt und auf hohem Niveau stabilisiert. Die Betriebe der Holzindustrie machen einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Die Holzverarbeitung sichert gemeinsam mit der Holzernte rund 15.000 Arbeitsplätze. Mit der Swiss-Krono-Group, Pfleiderer, der zur portugiesischen Sonae-Gruppe gehörenden Glunz AG, Klenk Holz AG und Classen Industries haben sich bekannte Branchengrößen in Brandenburg niedergelassen. Hinzu kommt eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen. Die Betriebe der Holzwirtschaft decken in Brandenburg den kompletten Wertschöpfungsprozess ab: vom Sägewerk über die Holzwerkstoffindustrie und den Holzbau bis hin zur Möbelproduktion. Größter integrierter Verarbeitungsstandort ist Baruth mit Sägewerk, Faserplattenwerk bis zur Produktion von Laminaten, ergänzt durch eigene Biomassekraftwerke, gespeist mit Reststoffen der Verarbeitung zur Produktion eigener Energiebedarfe.

Kiefer dominiert

Brandenburg ist neben Baden-Württemberg und Bayern eines der waldreichsten deutschen Bundesländer. Das Land verfügt über 1,1 Millionen Hektar Waldfläche – das sind 37 Prozent der Landesfläche. Die dominierende Baumart in den Wäldern ist die Kiefer. Über das Waldumbauprogramm des Landes soll der Anteil der Mischwälder aber deutlich erhöht werden. In Chorin (Barnim) kommt einmal im Jahr besonders wertvolles Holz unter den Hammer. Auf der traditionsreichen Auktion wird Holz aus Privat- und Staatswäldern nicht nur aus Brandenburg, sondern auch aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern versteigert.

Gut ausgebildet im Waldcampus

Mit branchenspezifischen Ausbildungsgängen sorgen die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Fachhochschule Potsdam oder auch die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) für den Ingenieur-Fachkräftenachwuchs der Holzindustrie. Die Hochschule in Eberswalde bietet insgesamt 16 Studiengänge an. Ihr Credo ist das nachhaltige Wirtschaften. So wird beispielsweise der Waldcampus – er ist einer von drei Standorten der Hochschule – mit Holzhackschnitzeln geheizt. Der Waldcampus ist Sitz der Fachbereiche Holztechnik sowie Wald und Umwelt.

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