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Ein führender Life-Science-Standort Europas

Forscher mit Reagenzgläsern

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg gehört zu den führenden Life-Science- und Gesundheitswirtschafts-Standorten Europas. Hunderte Biotechnologie-, Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen sowie branchenspezifische Versorger und Dienstleister mit über 300.000 Arbeitsplätzen und zehntausenden Fachkräften sind bereits in der Region aktiv. Ein Grund hierfür ist die bundesweit einzigartige Dichte an universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen – auch in angrenzenden Disziplinen. Die gesamte Wertschöpfungskette der Gesundheitswirtschaft, von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung, ist in der Region gut vernetzt. Um medizintechnische Innovationen in den Markt zu platzieren, profitieren die Unternehmen u.a. von der engen Kooperation mit der Grundlagenforschung (Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen) wie auch mit Krankenhäusern und Kostenträgern.

Von der Biotechnologie bis zur Telemedizin

Als Koordinations- und Informationenzentrum im Bereich der Biotechnologie dient das Aktionsbündnis BioTOP. Ebenfalls im Bereich der Biotechnologie verankert ist das Zentrum für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik (ZMDB). Ein Herzstück der biotechnologischen Gesundheitswirtschaft in der Region ist dabei die Diagnostik. Ob es nun die zum US-Konzern Thermo Fisher gehörende BRAHMS GmbH in Hennigsdorf (Oberhavel) bei der Sepsisanalyse, Bayer in Berlin mit seinen Kontrastmitteln ist oder eine Vielzahl kleinerer Firmen in der Mark, ihnen allen sind besondere Fähigkeiten im Krankheitsnachweis gemein. Im DiagnostikNet-BB sind viele der innovativen Diagnostikunternehmen vereint.

Berlin-Brandenburg ist darüber hinaus eine Hochburg für medizin-technische Implantate der Spitzenqualität. Ob es nun künstliche Herzen oder Lösungen bei Muskel- und Skelett-Krankheiten sind.

Masterplan: Führende Gesundheitsregion

Als besonders herausragend gelten auch Produktentwicklungen im Bereich Regenerativer Medizin, wie der aus körpereigenen Zellen gezüchtete Ersatz bei Gelenkknorpel- und Bandscheibenschäden der Codon AG in Teltow (Potsdam-Mittelmark).

Für telemedizinische Anwendungen bieten sich sowohl im urbanen Raum wie auch im ländlichen Gebiet große Chancen, die ärztliche Versorgung mit innovativen Lösungen zu unterstützen. Beispielhaft sind hier die in der Region beheimateten Unternehmen wie die getemed AG und Meytec GmbH zu nennen, die Telemedizinzentren technisch ausstatten.

Berlin-Brandenburg als die führende Gesundheitsregion in Deutschland zu etablieren, haben sich die beiden Länder in einem Masterplan zum Ziel gesetzt. Koordiniert wird dieses Vorhaben durch das länderübergreifende Cluster Gesundheitswirtschaft, das von den Wirtschaftsfördereinrichtungen Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie sowie der Wirtschaftsförderung Brandenburg getragen wird.

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