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Die BTU Cottbus - Senftenberg

Gebäude des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ) der BTU Cottbus - Senftenberg
Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der BTU Cottbus - Senftenberg

Rund 8.200 Studierende, davon 1.740 aus über 100 verschiedenen Nationen studieren in der am 1. Juli 2013 fusionierten Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg. Vorgängereinrichtungen der Uni waren die BTU Cottbus und die Hochschule Lausitz (FH), beide 1991 gegründet. Die Studierenden werden von 200 Professoren und Juniorprofessoren und etwa 640 akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterrichtet. Die Uni in der Lausitz zählt zu den beliebten Technischen Universitäten Deutschlands – das hat seine Gründe. Als vergleichsweise junge Universität verfügt sie über moderne Forschungseinrichtungen und Labore. Die Schwerpunkte der Forschung an der BTU liegen in den Bereichen Umwelt, Bauen, Energie, Material sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.

Interdisziplinärer Lehrplan

Einzigartig ist der Cottbusser Masterstudiengang „World Heritage Studies“ in dem sich die Studierenden damit auseinandersetzen, mit welchen Instrumenten sich das UNESCO- Welt- und Naturerbe erhalten lässt. Mit einem interdisziplinären Lehrplan analysieren die angehenden Welterbebeschützer sozioökonomische, kulturelle, ökologische, politische und technischen Probleme in diesem Zusammenhang. Tradition verpflichtet eben: Bereits 1954 gab es in Cottbus eine Bauhochschule, die 1969 als Ingenieurhochschule für Bauwesen neu gegründet wurde. Am Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe gibt es ein Europaweit einzigartiges Schmiedezentrum, dass es den Forschern erlaubt innovative Hochleistungsbaustoffe bei sehr hohen Temperaturen bearbeiten zu können.

Regionale Forschung

Die Universität ist bestens in der Region vernetzt. So wird dort praktische Umweltforschung direkt vor der Haustür betrieben: Für die Tagebauregion Lausitz suchen Wissenschaftler am Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften (FZLB) etwa nach Möglichkeiten der ökologischen Sanierung. Anwendungsorientiert wird auch im Bereich Energie geforscht, wo gemeinsam mit einem Stromkonzern in einer Versuchsanlage der Wirkungsgrad der Kohle in einem besonders emissionsarmen Kraftwerk optimiert werden soll. Die Zahlen der Studienanfänger in Cottbus steigen weiter – was sicher auch mit den guten Platzierungen der kleinen aber feinen Uni in aktuellen Hochschulrankings zusammenhängt. 2013 wurde die Hochschule mit der Hochschule Lausitz zur BTU Cottbus - Senftenberg fusioniert.

Spitzensport und Studium

Gleichzeitig finden die Studierenden viele Aktivitäten zur Freizeitgestaltung. Das Sportangebot ist hochklassig: Nicht umsonst ist die BTU Partnerhochschule des Spitzensports und fördert Leistungssportler mit besonders auf deren Bedürfnisse zugeschnittenen Studienbedingungen. Auch als einer der drei Olympiastützpunkte des Landes Brandenburg und Heimat des traditionsreichen Fußballvereins Energie Cottbus ist die Stadt ein Magnet für den akademischen Nachwuchs.

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