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Kunststoffe und Chemie: Großkonzern als Magnet

BASF-Komplex bei Schwarzheide
BASF-Komplex bei Schwarzheide

Der Chemie- und Kunststoffstandort Schwarzheide blickt auf eine lange „Karriere“ zurück. Ein Meilenstein: Der weltweit führende Chemiekonzern BASF investierte dort seit 1990 ca. 1,5 Milliarden Euro. Mehr als ein Dutzend weitere Unternehmen aus der Kunststoff- und Chemiebranche zog der Branchenmagnet an. Netzwerke und Vereine wie der Kunststoff-Verbund Berlin Brandenburg oder das Cluster für Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland engagieren sich für die Region zwischen Schwarzheide und Neuruppin. Neben der klassischen Kunststoffproduktion, die konsequent effizienter wird, spielt auch die Entwicklung neuartiger biobasierter Kunststoffe eine zentrale Rolle.

Globaler Branchen-Primus

Eine besonders anziehende Wirkung für und in der Region Schwarzheide, über Berlin hinaus bis Neuruppin, hat BASF. Der globale Branchenprimus hat den Blick stets nach vorne gerichtet und die biologisch abbaubaren Kunststoffe Ecoflex® und Ecovio® auf den Markt gebracht. Die Produktionskapazitäten der BASF dafür sind 72.000 Tonnen pro Jahr. Doch BASF ist keineswegs alleine Produzent – vielmehr unterstützt das Unternehmen die Stärkung des Standortes als ein europäisches Zentrum der Chemie- und Kunststoffbranche.

Herausragende Infrastruktur im BASF-Umfeld

Kran auf dem Gelände der BASF Schwarzheide GmbH
BASF Schwarzheide GmbH
Chemieunternehmen jeglicher Größe, die sich in Schwarzheide ansiedeln wollen, können dies entweder direkt auf dem 290 Hektar großen Gelände von BASF oder in einem nahegelegenen Industriepark tun. Das diese Unternehmen insbesondere von der Infrastruktur profitieren, die ein Chemiestandort wie der von BASF zur Verfügung stellen kann, weiß man auch beim Kunststoff-Verbund Brandenburg Berlin (KuVBB). Der KuVBB hat neben Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung auch das Ziel, den Wissenstransfer zwischen Forschung, Entwicklung und Wirtschaft im Bereich der biobasierten Kunststoffe zu unterstützen. So findet beispielsweise jährlich das Schwarzheider Kunststoff-Kolloquium mit deutschlandweiter Relevanz statt, bei dem Biopolymere stets Teil des Programms sind.

Biokunststoffe für den grünen Lausitzring

Auf Initiative des KuVBB wird in Kooperation mit der BASF die Strategie „Grüner Lausitzring“ des EuroSpeedway Lausitz mit dem neuartigen „cloosedloop-system“ im Cateringbereich unterstützt. Begonnen wurde durch die Kooperationspartner mit der Entwicklung eines kompostierbaren Einweggeschirrs. Die mit Ecovio® beschichteten Teller und Schalen wurden im August 2012 erfolgreich getestet und werden seitdem bei allen Events auf dem Lausitzring wie beispielsweise der DTM eingesetzt. Das Arbeitsgebiet der Biokunststoffe ist noch eine junge Disziplin bietet aber große wirtschaftliche Chancen mit hohem Innovationspotential.

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