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Strategischer Vorteil: Günstige kommunale Steuern

Nicht nur im Bereich der Mietkosten gehört Brandenburg zu den günstigsten Bundesländern – auch die kommunalen Steuern liegen weit unter bundesdeutschem Durchschnitt. Die Gewerbesteuerhebesätze liegen durchschnittlich 20 Prozent niedriger als in westlichen Bundesländern. Das bietet Investoren ideale Standortbedingungen und unternehmensstrategische Vorteile. In den Kommunen Höhenland (Märkisch-Oderland) und Zossen (Teltow-Fläming) liegen die Sätze gerade einmal bei der bundesweiten Untergrenze von 200 Prozent. Verglichen mit Berliner Werten von 410 Prozent sind dies äußerst vorteilhafte Bedingungen. Auch die Hebesätze für die Grundsteuern A und B sind in Brandenburg unterdurchschnittlich.

Konkret: Brandenburgs Gewerbesteuerhebesätze

Der Gewerbesteuerhebesatz unterscheidet sich von Stadt zu Stadt, da diese von den Kommunen selbst festgelegt werden. Im günstigsten Fall liegen die Hebesätze bei der festgesetzten Untergrenze von 200 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 314 Prozent. Robert Radzimanowski von der IHK Ostbrandenburg erklärt: "Großstädte und Oberzentren erfreuen sich bei Investoren großer Beliebtheit. Daher sind gerade in der Peripherie niedrige Hebesätze gang und gäbe, um neue Unternehmen vom Standort zu überzeugen." Da jeder Gewerbebetrieb der Gewerbesteuer unterliegt, können günstige kommunale Steuern am Standort ein unternehmensstrategischer Vorteil sein.

Weitere kommunale Steuern: Grundsteuerhebesätze

Insgesamt erhebt Brandenburg kommunale Steuern unter bundesdeutschem Durchschnitt. Die Spanne der örtlichen Hebesätze bei der Grundsteuer A reicht beispielsweise von 150 Prozent in Hirschfeld (Landkreis Elbe-Elster) bis 1142 in Schwielochsee (Landkreis Dahme-Spreewald). Insgesamt rangieren knapp drei Viertel der 419 brandenburgischen Kommunen in der Spanne zwischen 200 und 300 Prozentpunkten.

Auch in Bezug auf die Grundsteuer B meldet die Kommune Hirschfeld mit 250 Prozentpunkten den niedrigsten Wert. Neun von 10 Kommunen sind jedoch bei Werten zwischen 300 und 400 Prozent angesiedelt.

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