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Das Amt Peitz – von Karpfen und Kraftwerken

Wer Peitz hört, denkt vielleicht zuerst an die berühmten Karpfen, die in den Teichen vor den Toren der Fischerstadt gezüchtet werden und als „Peitzer Karpfen“ weit über die Region hinaus bekannt sind.

Wer Peitz hört, denkt vielleicht zuerst an die berühmten Karpfen, die in den Teichen vor den Toren der Fischerstadt gezüchtet werden und als „Peitzer Karpfen“ weit über die Region hinaus bekannt sind. Mehr als 1.500 Tonnen des begehrten Süßwasserfisches wird hier jährlich produziert. Doch das Amt Peitz mit seinen Gemeinden Drachhausen, Turnow-Preilack, Tauer, Jänschwalde, Drehnow, Peitz, Teichland, Heinersbrück hat noch viel mehr zu bieten.

Bei Sorben und Wenden

Die Region zwischen Spreewald und Schlaubetal liegt im Landkreis Spree-Neiße. Rund 11.000 Menschen wohnen hier auf 282 Quadratkilometern. Das Amt Peitz befindet sich im Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden. Daher werden in vielen Gemeinden die sorbischen und wendischen Traditionen und die Sprache aktiv gepflegt und am Leben erhalten. Eine besondere Augenweide ist die Innenstadt von Peitz. Die Fischer- und Festungsstadt gehört zur Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen.

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht kann das Amt Peitz Beachtliches aufweisen. Mit dem Kraftwerk Jänschwalde ist der Standort einer der größten Stromproduzenten Deutschlands. Am Standort hat sich eine hohe Expertise für Themen wie Energietechnologie, Anlagenbau und Instandsetzung aufgebaut. Ein regelmäßiger Unternehmerstammtisch im Amt Peitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftlichen Potentiale der Region zu bündeln, den Informations- und Erfahrungsaustausch zu fördern, sowie gemeinsame Projekte zu initiieren.

Wirtschaftskraft im Kraftwerksumfeld

Das Amt Peitz bietet Raum zur Entwicklung: Das Gewerbegebiet Gubener Vorstadt und das Industriegebiet „Am Kraftwerk Jänschwalde“ sind Ausdruck der Wirtschaftskraft im Amt Peitz. Das hervorragend erschlossene Industriegebiet in unmittelbarer Nähe des Kraftwerkes Jänschwalde nördlich der Stadt Cottbus, hält Flächen für Kraftwerkszulieferbetriebe ebenso wie für Unternehmen aus allen Technik- und Zukunftsbranchen bereit.

Bereits angesiedelte Firmen sind unter anderem Lafarge Gips GmbH, Steinmüller-Instandsetzung Kraftwerke Gesellschaft für Energie und Umwelttechnik mbH, KSC Kraftwerks-Service Cottbus GmbH, Sulzer Weise Service GmbH, ALSTHOM Energie Service GmbH, KMI Kraftwerke- und Maschinenanlagen Instandhaltung GmbH, Massenberg GmbH, Ilako Industrielack- und Korrosionsschutz, Griesbach GmbH und Arnold Service GmbH & Co. KG Gerüstbau.

Mit der Biella-Falken GmbH, dem Deutschlandsitz des Schweizer Biella-Neher-Konzerns, ist zudem ein internationaler Player der Papierverarbeitung in Peitz tätig. Das Unternehmen mit einer Kapazität von über 100 Millionen Ordnern im Jahr ist das größte Werk für Ordnerfertigungen in Europa.

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