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Nuthetal – Natur und Ernährungsforschung

Schwarze Eule auf gelbem Grund
Das Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz

Das Flüsschen Nuthe, dem die heutige Gemeinde ihren Namen verdankt, sprudelt durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz, bis es im angrenzenden Potsdam in die Havel fließt. Die Ortsteile der Gemeinde sind typisch für die Entwicklung der Ortschaften rund um Berlin. Schon Ende des 19. Jahrhunderts zog es die Großstädter aufs nahe Land. Nicht wenige bauten sich Landhäuser im heutigen Ortsteil Bergholz-Rehbrücke.

Ernährung und Forschung

Heute verbindet man den Namen dieses Ortsteils mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung, kurz DIfE. Die Forscher und Forscherinnen an dem zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden Institut interessieren sich vor allem für molekulare Zusammenhänge bei ernährungsbedingten Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Krebs. Das DIfE ist an der „EPIC-Studie“ beteiligt, einer „vorrauschauenden“ auf 20 Jahre angelegten Untersuchung mit 512.000 Teilnehmern aus 10 europäischen Ländern. Ziel ist es unter anderem, den Einfluss von Ernährung auf die Entstehung verschiedener Krebsarten zu untersuchen.

Nur wenige Meter Luftlinie entfernt widmet sich das IGV Institut für Getreideverarbeitung der Entwicklung und Optimierung von Lebens- und Futtermitteln. Im akkreditierten Prüflabor können Firmen und Wissenschaftler ihre Produkte untersuchen lassen, bevor sie auf den Markt gelangen.

Autobahn und Flugplatz

Nuthetal ist Namenspate für das nahegelegene Autobahndreieck, an dem die A115 aus Berlin auf den Berliner Ring A10 trifft. Mit seinem nördlichen Zipfel grenzt Nuthetal direkt an die Landeshauptstadt Potsdam. Im Ortsteil Saarmund besteht Anschluss an den Regionalbahnverkehr nach Berlin, Eberswalde, Königs Wusterhausen und Senftenberg. Am Sonderlandeplatz Saarmund (EDCS) können auch Piloten landen – vorausgesetzt ihr Fluggerät überschreitet nicht die höchstzulässige Startmasse von zwei Tonnen.

Störche und Frösche

Wenn die Gemeinde auch von der Nähe zur Metropole profitiert, zu spüren ist diese kaum. Zu Fuß oder mit dem Rad ist man in kurzer Zeit im Siethener und Saarmunder Elsbruch. Nicht selten kann man in den Feuchtgebieten Störche bei der Froschjagd beobachten. Bei Waldwanderungen – beispielsweise durch die nahen Potsdamer Ravensberge – kann der Alltagsstress abgeschüttelt werden. Kitas, zwei Grundschulen und eine Freizeiteinrichtung für junge Leute decken das Bildungsangebot für den Nachwuchs ab.

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