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Leegebruch – Leben in der Gemeinschaft

Leegebruch aus der Vogelperspektive
Leegebruch aus der Vogelperspektive

Nördlich des Autobahndreiecks Oranienburg liegt die Gemeinde Leegebruch westlich der Bundesstraße 96. Östlich dieser Europastraße erstreckt sich Oranienburg, Oberhavels Kreisstadt. Charakteristisch für Leegebruch sind seine an geschwungenen Straßen aufgereihten Siedlungshäuser, die in den späten 1930er Jahren als Werkssiedlung für die Arbeiter der Heinkel-Flugzeugwerke im benachbarten Oranienburg entstanden. Dort wurden 1200 Mietwohnungen für etwa 6.500 Neueinwohner geschaffen.

Vom Ärztehaus bis zum Wohnheim

Größter Arbeitgeber der Gemeinde ist der Arbeiter-Samariter-Bund, Kreisverband Oberhavel. Der ASB betreibt in Leegebruch und Hohen Neuendorf Seniorenpflegeheime sowie eine Sozialstation und einen Fahrdienst für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Mobilitätseinschränkungen.

Hähne für die Bohrinsel

In Leegebruch werden außerdem Armaturen für den industriellen Extrem-Einsatz hergestellt. Die Firma "artec AIS GmbH", 1992 in Leegebruch gegründet, produziert Regel- und Absperrarmaturen, die zum Beispiel in der Öl- und Gasindustrie benötigt werden. Das Unternehmen gehört zur ARAN Unternehmensgruppe.

Gemeinsam für die Gemeinde

Eichenhain, Remontehof, Fohlenweide, Birkenhof, Eichenhof oder Dorfaue heißen die neuen Wohnsiedlungen, die vor allem in den 1990er Jahren in der Gemeinde Leegebruch gebaut wurden. Einfamilienhäuser, Doppelhaus- und Reihenhäuser bestimmen jetzt das Bild. Alteingesessene wie junge Familien fühlen sich in der Gemeinde heimisch. Wer nach Leegebruch zieht, will der Anonymität der Großstadt Berlin entfliehen.

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