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Zehdenick – Erst Ziegel dann Schuhe für die Welt

Ziegeleipark Mildenberg

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Zehdenick einer der größten Ziegeleistandorte in Europa – nachdem beim Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Löwenberg und Templin 1887 große Tonvorkommen entdeckt worden waren. Zu Spitzenzeiten existierten in Zehdenick und dessen heutigem Ortsteil Mildenberg 56 Ziegeleien mit dem längsten Industriebahnnetz Europas. Heute erinnert der Ziegeleipark Mildenberg an diese Ära, die 1990 endete.

Anschluss an das Bundeswasserstraßennetz

Im Stundentakt ist Zehdenick vom Berliner Hauptbahnhof aus innerhalb einer guten Stunde mit der Regionalbahn zu erreichen. Die durch die Stadt verlaufene Havel bietet Anschluss an das Bundeswasserstraßennetz. Zehdenick liegt an der Bundesstraße 109, die Berlin mit der Anschlussstelle Greifswald an der Ostsee-Autobahn A 20 verbindet. Rings um Zehdenick verteilen sich vier Gewerbegebiete.

Umweltverträglich und lokal

Im 15,5 Hektar großen Gewerbegebiet Ost sind auch die beiden größten Arbeitgeber Zehdenicks angesiedelt: die Diehl Advanced Mobility GmbH und der Schuhhersteller "trippen". Dessen nachhaltiges Konzept moderne Schuhe umweltverträglich und lokal zu produzieren, hat sich seit den Anfängen in den 1990er Jahren in einer Berliner Hinterhofwerkstatt zu einem weltweit operierende Schuhmode-Unternehmen entwickelt. In Zehdenick werden die preisgekrönten Kreationen von ca. 40 Mitarbeiterinnen gefertigt.

Wassertouristen und Radfahrer

Bestimmendes Element im Stadtbild Zehdenicks ist das Wasser: Die Havel verläuft mitten durch die Stadt und verbindet die Berliner Gewässer mit den Mecklenburger Seen. Doch nicht nur Wassertouristen zieht es in die Stadt, sondern auch Radfahrer, führt doch der Radfernweg Berlin-Kopenhagen durch die historische Altstadt mit klassizistischem Rathaus oder neobarockem Amtsgericht.

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