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Zossen – vom Militär geprägt

Eine Gruppe Menschen fährt Draisine

90 Jahre lang war das Bild in Zossen vom Militär dominiert. Schon zur Kaiserzeit exerzierten dort Soldaten. In den 1930er Jahren erbaute Bunkeranlagen dienten im nationalsozialistischen Deutschland als Zentrale des Oberkommandos des Heeres. 1945 wurde die Militärstadt von sowjetischen Truppen besetzt. Seit deren Abzug 1994 hat sich insbesondere der Ortsteils Wünsdorf als einstiger Sitz der sowjetischen Streitkräfte grundlegend verändert – vom militärischen Hauptquartier zum zivilen Wohnort. Für die Konversion von Wünsdorf werden vom Land Sondermittel in dreistelliger Millionenhöhe zur Verfügung gestellt.

Vermutlich längste Draisinenstrecke Deutschlands

Auf der Trasse der einstigen Militäreisenbahn verkehren seit 2003 vom Bahnhof Zossen aus Draisinen, die Besucher mit Muskelkraft über die Gleise bewegen können. Die Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog ist mit 40 Kilometern die längste Draisinenstrecke Deutschlands. Sie zählt ebenso zu den touristischen Attraktionen der Region wie die nahe Zossen verlaufende Flaeming-Skate, die mit mehr als 230 Kilometern längste zusammenhängende Strecke für Inlineskater, Radler, Langstreckenläufer und Rollstuhlfahrer in ganz Europa.

Niedrige Gewerbesteuer

Die Stadt wirbt auf ihrer Homepage mit dem niedrigst möglichen Gewerbesteuersatz und ist damit ganz erfolgreich: Zahlreiche Firmen haben sich angesiedelt und Zossen weist mittlerweile 16 Gewerbegebiete aus. Wer sich in Zossen niederlässt, den lockt auch die Nähe zur Hauptstadt Berlin und die gute Verkehrsanbindung. Zum Flughafen Schönefeld (und dem künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg) ist es nicht weit, im Norden der Stadt verläuft die Autobahn A 10 (Berliner Ring), im Osten die A 13 gen Dresden.

 


 

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