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Schulen in Brandenburg

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Zentrale Aspekte des schulischen Bildungsangebotes in Brandenburg sind Chancengerechtigkeit und die optimale Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Dazu gehören wohnortnahe Schulangebote, eine individuelle Förderung im Unterricht und ein durchlässiges Schulsystem.

In Brandenburg wird ein flächendeckendes Angebot aller Schulformen vorgehalten. Derzeit gibt es 465 Grundschulen, 147 Oberschulen, 101 Gymnasien, 91 Förderschulen sowie 58 Berufliche Schulen im Land Brandenburg (Stand: Schuljahr 2015/16). Davon sind 175 Schulen in freier Trägerschaft, darunter 63 Grundschulen, 29 Oberschulen, 9 Förderschulen und 25 Gymnasien. Insgesamt unterrichten im Schuljahr 2015/16 etwa 18.000 Lehrer an Brandenburgs Schulen cirka 272.750 Schülerinnen und Schüler*.

Entscheidung für eine Schulform

Die Schülerinnen und Schüler können im Land Brandenburg nach der sechsjährigen Grundschule entscheiden, ob sie auf eine Oberschule wechseln, an der sie den erweiterten Hauptschul- und Realschulabschluss erreichen können, oder auf ein Gymnasium, an dem sie nach zwölf Jahren das Abitur ablegen können. Alternativ stehen an einigen Standorten noch Gesamtschulen mit gymnasialen Oberstufen zur Verfügung, an denen man neben den Hauptschul- und Realschulabschlüssen auch nach 13 Schuljahren das Abitur machen kann. Für Schülerinnen und Schüler, die sich erst nach zehn Schuljahren dafür entscheiden, ein Abitur anzustreben, stehen neben den Gesamtschulen auch die dreijährigen Oberstufen an den 18 Beruflichen Gymnasien zur Verfügung.

Förderung für alle Schüler

Um Kinder und Jugendliche individuell und umfassend zu fördern und optimal auf ein späteres Studium oder eine berufliche Ausbildung vorzubereiten, hat das Land Brandenburg in den vergangenen Jahren zahlreiche Weichen gestellt. Dazu gehören u.a. die Ausweitung einer flexiblen Schuleingangsphase in der Grundschule, Vergleichsarbeiten in verschiedenen Jahrgangsstufen zur Leistungsfeststellung, zentrale 10. Klasse- und Abitur-Prüfungen, Angebote zur Förderung besonders Begabter als auch von Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Um die Unterrichtsqualität der Schulen stetig zu verbessern, sind zudem regelmäßig Schulvisitatoren an den Schulen unterwegs. Zur Verbesserung des Lernumfelds und zur Sicherung einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stehen für rund 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler Ganztagsangebote bereit.

 
*Quelle: Schülermodellrechnung des MBJS, Februar 2014

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