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Automobilzulieferer startet Produktion neuer Bauteile für Antriebe

Fischer: Schaeffler ist leuchtendes Beispiel für Innovationsstärke
Mitarbeiter bei Messung
Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG
04.02.2016

Luckenwalde. „Brandenburgs Wirtschaft zeichnet sich durch hohe Dynamik und starke Innovationskraft aus. Die Schaeffler AG ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Neuentwicklungen wie der neue Rollenstößel, der jetzt hier im Luckenwalder Werk produziert wird, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und sichern die Zukunft – die Zukunft des Standortes und seiner Beschäftigten, aber auch die Zukunft der Automobilbranche. Denn die Rollenstößel sind Bestandteil hochmoderner Antriebstechnologien, die weltweit in Fahrzeugen zum Einsatz kommen werden.“ Das sagte Hendrik Fischer, Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium, beim symbolischen Produktionsstart für die neue Baugruppe.

Das Werk in Luckenwalde gehört zur Schaeffler-Gruppe, einem international führenden Automobil- und Industriezulieferer mit 170 Standorten in 49 Ländern. Mit über 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt Schaeffler zu den weltweit größten Technologieunternehmen im Familienbesitz. Staatssekretär Fischer sagte, die Investition des Unternehmens in sein Luckenwalder Werk werte er als ein klares Bekenntnis zum brandenburgischen Standort. „Wir sind froh darüber, dass wir ein Unternehmen wie Schaeffler in unserem Land haben“, sagte Fischer.

Schaeffler in Luckenwalde verdeutlicht beispielhaft, wie eng Tradition und Innovation, Bewährtes und Neues miteinander verbunden sind. Der Industriestandort steht bereits seit mehr als 90 Jahren für Metallkompetenz. 1984 unterzeichnete Georg Schaeffler, einer der beiden Firmengründer, mit dem Außenhandelsministerium der DDR einen Lizenzvertrag für den VEB Wälzlager Luckenwalde. 1992 übernahm die INA Wälzlager Schaeffler KG den Standort. Aktuell sind rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Luckenwalde beschäftigt, die Firma stellt Ventilkomponenten für Verbrennungsmotoren, Kupplungen für die Automobilindustrie sowie Wälzlager für den Maschinenbau her.

  • Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)