Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern

Direkt an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs. Das Nonnenkloster Marienstern wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ileburg (Yleburch) gegründet. Die Nonnen versammelten sich in der Klosterkirche, eine imposante frühgotische Backsteinkirche, täglich zum Gebet. 1539 erreichte die Reformation auch Torgau. Das Kloster wurde aufgelöst.
Die Klostergebäude sind teils umgebaut, teils im 16. Jahrhundert nach der Auflösung des Klosters abgetragen worden. Aus dieser Zeit stehen noch die Klosterkirche, das Refektorium und das alte Äbtissinnenhaus, sowie Mauerreste des ehemaligen Nonnenganges. Der Klosterbereich ist ein besonderes nationales Kulturdenkmal und wird vom Bund, Land, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.
Heute kann die Klosterkirche von 1230, der neugestaltete Kreuzgang, sowie die Propstei und das Hospiz besichtigt werden. In den historischen Räumlichkeiten finden Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte statt. Die alten Mauern und das neu errichtete Dormitorium beherbergen heute ein geistliches Zentrum, das Ökumenische Haus der Begegnung und Stille i.V. (ÖHBS). Zur Zeit leben vier Mitbrüder der Ordensgemeinschaft der Claretiner im katholischen Pfarrhaus neben der alten zisterziensischen Klosteranlage von Mühlberg/Elbe. Täglich besteht um 12:00 und 18:00 Uhr das Angebot zur Teilnahme am Psalmgebet in der Brigittenkapelle der Klosterkirche beziehungsweise im Winter in der katholischen Kirche.
Strasse Hausnr: 
Güldenstern 1
Plz: 
04931 Mühlberg/Elbe
Telefonnummer: 
035342-879270
Faxnummer: 
035342-879272
Homepage: 
www.kloster-marienstern.de

Region: 

  • Brandenburg
  • Elbe-Elster
Standortfaktoren: 
Klöster