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Jüterbog – säen und ernten

Blick auf die Stadt Jüterbog
Blick auf die Stadt Jüterbog

Mehr als 1.000 Jahre ist es her, dass Jüterbog erstmals schriftlich erwähnt wurde. Und obwohl die Stadt seit 1748 Garnisonsstadt war, blieb ihr Stadtzentrum von Weltkriegsbomben verschont. Heute ist sie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft historischer Städte und pflegt das mittelalterliche Erbe. Doch nicht nur der historische Stadtkern mit dem wohl schönsten Rathaus Brandenburgs begründet Jüterbogs Anziehungskraft für Touristen. Lockmittel ist auch die im Juni 2001 eröffnete, mehr als 200 Kilometer lange "Flaeming-Skate", die auch Jüterbog tangiert. Inline-Skater, Rollschuhfahrer, Radler, aber auch Menschen im Rollstuhl schätzen die mindestens zwei Meter breite asphaltierte Strecke für den Roll-Sport. Jüterbog weiß dieses Potenzial zu nutzen. Direkt an der Skaterbahn lädt seit 2004 die Skate Arena Profis und Amateure zu Training und Wettkämpfen ein. Hotels, Gastronomie-Betriebe und Erlebnishöfe haben in Jüterbog ein gutes Auskommen.

Landwirtschaft mit regionaler Direktvermarktung

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig Jüterbogs ist die Ernährungswirtschaft. Die fruchtbaren Böden, die bereits im 12. und 13. Jahrhundert flämische Siedler angelockt hatten, werden heute intensiv bewirtschaftet. Etwa von der JAG Jüterboger Agrargenossenschaft, die von 185 Mitgliedern der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) nach der Wende gegründet wurde und 4.000 Hektar Land bewirtschaftet. Mit einer eigenen Fleischerei mit Direktvermarktung und einem Erlebnishof mit Hotel-Betrieb hat sich die Genossenschaft breit aufgestellt. Insgesamt 14 landwirtschaftliche Betriebe gibt es in Jüterbog, mit der Jütro GmbH & Co KG Konserven und Feinkost ist auch ein traditionsreicher Verarbeitungsbetrieb im Jüterboger Gewerbegebiet "Luckenwalder Berg" ansässig.

Viele Wege führen in die Stadt

Handwerk, Dienstleister und Händler nehmen den weitaus größten Anteil der im Mittelzentrum angemeldeten Unternehmen ein. Doch auch Logistiker, Metall- und Maschinenbauer wissen die Lage Jüterbogs 70 Kilometer südlich der Bundeshauptstadt zu schätzen. In 50 Minuten ist per Regionalbahn der Berliner Hauptbahnhof im Stundentakt erreichbar. Über die Bundesstraßen B102 und B115 gelangt man zu den Autobahnen A9 und A13 und nur acht Kilometer südlich von Jüterbog liegt der Verkehrslandeplatz Oehna.

Panoramavorschau Jüterbog

Kultur im ehemaligen Kloster

Als überregionaler Kulturstandort hat sich Jüterbog mittlerweile mit dem Kulturquartier „Mönchenkirche“ einen Namen gemacht. Mit dem Ausbau des mitten in der historischen Altstadt gelegenen ehemaligen Franziskanerklosters einschließlich der Mönchenkirche haben Musik, Theater, Literatur und Kunst einen festen Platz gefunden.

Eine von Sieben

Jüterbog ist Mitglied der AG Städtekranz Berlin-Brandenburg. Sieben Städte gehören zum Städtekranz Berlin-Brandenburg. Neben Jüterbog zählen dazu Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde, Frankfurt, Luckenwalde und Neuruppin. Sie alle stehen für urbane Zentren, attraktive Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandorte mit viel Lebensqualität. Als sogenannte „2. Reihe“ bieten sie als Regionalmetropolen gute Verkehrsanbindungen nach Berlin und viel Natur vor der Haustür. Die AG Städtekranz bündelt Kräfte und Positionen für zukunftsorientierte Stadtentwicklung und für die nachhaltige Entwicklung der Hauptstadtregion.

 

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